Newsletter August 2019
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Gerne informieren wir Sie in diesem Newsletter über Anpassungen im UVG.

 

Anpassung der Umlagebeiträge in der obligatorischen Unfallversicherung per 01.01.2020

Alle Anbieter der Unfallversicherung nach UVG sind seit der Revision vom 01.01.2017 obligatorisch Mitglied im "Verein zur Sicherung künftiger Renten" gemäss Art 90a Abs. 1 UVG.

Damit die Leistungsbezüger aus dem UVG immer über dieselbe Kaufkraft verfügen, werden auf langfristigen Leistungen (v.a. Invaliden- und Hinterlassenenrenten) Teuerungszuschläge entrichtet. Zur Absicherung dieser Zuschläge sind die UVG-Versicherer (inkl. SUVA) verpflichtet, eigene gesonderte Rückstellungen zur Finanzierung zu bilden. Diese Rückstellungen werden durch Umlagebeiträge (als Position "Teuerungszuschlag" bei den Prämienbestandteilen ausgewiesen) sowie durch einen Zinsanteilsatz auf den Zinseinnahmen der Versicherer gebildet.

Die Versicherer sind nun aufgrund der anhaltend tiefen Zinsphase und leichtem Anstieg der Teuerung gezwungen, die im Modell zu Grunde liegenden Zinsen anzupassen. Dies bedeutet, dass für die gleiche zukünftige Leistungserbringung mehr Reserven benötigt werden.

Auf dieser Grundlage hat der Vorstand des "Vereins zur Sicherung künftiger Renten" einstimmig beschlossen:

die Umlagebeiträge per 01.01.2020 auf 5% zu erhöhen (bisher 2%)

Die Zuschläge für Verwaltungskosten und Unfallverhütungsbeitrag sind von dieser Anpassung nicht betroffen. Wir gehen davon aus, dass wir Sie ab September/Oktober 2019 mit den offiziellen Policen-Nachträgen der Gesellschaften bedienen können, woraus die entsprechenden Mehrprämien ersichtlich sind.

Arbenz + Partner AG rechnet damit, dass es in Zukunft vermehrt zu Anpassungen der Umlagebeiträge kommen wird. Ein Kündigungsrecht bei laufenden Verträgen gewähren die Versicherer nicht. Bei Fragen zu dieser Thematik oder zu Ihrer Police, stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüsse
Arbenz + Partner AG
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